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Die wichtigsten Änderungen 2016

Die zwei wichtigsten Änderungen 2016

Der Mai ist zwar noch weit weg aber der Jahreswechsel naht und damit gibt es neue Gesetze und Vorschriften.

Kindergeld

Scheinbar haben beim Kindergeld Leistungsempfänger geschummelt. Denn ab 2016 will der Staat die Empfänger eindeutig identifizieren. Dazu müssen nun die Eltern bzw. die Kindergeldempfänger die Identifikationsnummern der kindergeldberechtigten Kinder sowie die eigene Identifikationsnummer der Familienkasse schriftlich mitteilen. Eine Übersicht welche Familienkasse für Sie zuständig ist finden sie hier.

Kapitalerträge

Auch beim Freistellungsauftrag wird auf die Identifikationsnummer gesetzt. Ab dem 1. Januar 2016 werden die Freistellungsaufträge ungültig, wenn dem Finanzinstitut die Identifikationsnummer nicht vorliegt. In der Regel trifft dies aber nur auf Freistellungsaufträge zu die vor 2011 erteilt wurden. Also prüfen Sie wo Sie Freistellungsaufträge erteilt haben und ob dort Ihre Identifikationsnummer vorliegt. Liegt keiner vor reicht es aus, wenn Sie dem Finanzinstitut Ihr Identifikationsnummer schriftlich mitteilen. Einen neuen Freistellungsauftrag müssen Sie nicht erteilen.

Bei ungültigen Freistellungsaufträgen muss die Bank die Steuern abführen. Im Rahmen einer Steuererklärung erhalte Sie die zuviel bezahlten Steuern wieder zurück.

Die Nummer kann Ihnen das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mitteilen.

 

Die Steueridentifikationsnummer in der Steuererklärung

Die Steueridentifikationsnummer in der Steuererklärung – wofür und woher bekommt man die denn?

Seit einigen Jahren gibt es auf dem Mantelbogen der Einkommensteuererklärung ein neues Feld zu bestaunen – das für die Steueridentifikationsnummer.

 

Was soll das denn sein?

Reicht die eTin denn noch nicht aus und woher soll man diese ominöse Nummer den überhaupt bekommen, um Sie auf der Steuererklärung einzutragen? Was das Finanzamt aber auch immer alles wissen möchte… . Doch so kompliziert wie es sich anhört, ist der Sachverhalt eigentlich gar nicht. Diese Nummer wird seit einigen Jahren direkt nach der Geburt an jede Person vergeben. Sie soll in den nächsten Jahren dazu beitragen, das Steuersystem in Deutschland wesentlich zu vereinfachen. Bis dahin wird sie aber wohl noch so einiges an Verwirrung stiften.

 

 

Wofür ist nun diese Steueridentifikation auf der Einkommensteuererklärung wirklich gut?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass einem diese Nummer ein Leben lang erhalten bleibt, egal ob man nun heiratet, sich wieder scheiden lässt oder irgendwo anders in Deutschland hinzieht. Damit unterscheidet Sie sich deutlich von der Steuernummer, die sich bei solchen Ereignissen regelmäßig verändert. Und genau darin liegt der Vorteil der Steueridentifikationsnummer – zumindest vorerst einmal für die Finanzbehörden. Denn durch Sie können Sie einen Steuerpflichten völlig unabhängig von seinem Wohnsitz und seinem Familienstand immer eindeutig identifizieren – wer weiß, wofür das gut ist.

 

Und woher soll man nun beim Ausfüllen der Steuererklärung diese Nummer nehmen, wenn nicht stehlen?

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, auf dem Bescheid zur letzten Einkommensteuererklärung nachzusehen, denn da steht sie immer drauf. Hat man noch nie eine Steuererklärung gemacht oder hat den Bescheid verloren, verbrannt oder sonst wie entsorgt, dann wird es etwas komplizierter. Dann nämlich müssen Sie eine Anfrage zur Mitteilung Ihrer Steueridentifikationsnummer an das Bundeszentralamt für Steuern schicken. Das geht entweder per Brief, per E-Mail oder durch das Ausfüllen des entsprechenden Formulars auf der Internetseite der Behörde. In jedem Fall wird die Nummer anschließend ausschließlich schriftlich per Brief mitgeteilt – den man diesmal aufheben sollte, denn da war sicher schon mal einer… . Und mit der Steueridentifikationsnummer klappt es dann auch endlich mit dem kompletten Ausfüllen der Einkommensteuererklärung. Obwohl das Finanzamt eigentlich auch mit der Steuernummer zufrieden ist – wer weiß jedoch wie lange?

Woher bekomme ich meine Steuernummer?

Woher bekomme ich meine Steuernummer?

Bei vielen Steuerpflichtigen beginnen die Fragen zur Steuererklärung schon in den ersten Zeilen auf dem Mantelbogen. Hier wird nach der Steuernummer und auch nach der Identifikationsnummer (auch Steuer-ID) gefragt. Diese müssen Sie eintragen, damit das Finanzamt Ihre Steuererklärung zweifelsfrei und schnell der richtigen Person zuordnen kann. Doch woher bekommen Sie Ihre Steuernummer? Wo steht Sie und wie lange ist sie gültig? Hat sie sich vielleicht seit der letzten Steuererklärung geändert? Nachfolgend werden diese Fragen ausführlich beantwortet.

Hier finden Sie Ihre Steuernummer

Ihre Steuernummer entnehmen Sie am besten Ihrer letzten Steuererklärung. Diese ist dort oben links zusammen mit Ihrer Identifikationsnummer angegeben. Wenn Sie allerdings noch nie eine Einkommensteuererklärung abgegeben haben, können Sie dort natürlich nicht nachsehen. Dann haben Sie in der Regel auch noch keine Steuernummer und geben das auf der Erklärung auch in dem dafür vorgesehenen Kästchen an. Bei der Prüfung Ihrer Steuererklärung teilt Ihnen das Finanzamt dann eine Steuernummer zu, welche anschließend auf dem Bescheid steht. Haben Sie zwar eine Nummer, aber keinen Bescheid zur Hand, können Sie auch bei Ihrem Finanzamt nachfragen. Dieses teilt Ihnen dann Ihre Steuernummer mit.

In welchen Fällen ändert sich die Steuernummer?

Im Normalfall bleibt Ihre Steuernummer gleich, kann sich jedoch durch besondere Umstände auch ändern, weshalb Sie darauf achten müssen, immer die aktuelle Nummer in Ihrer Steuererklärung einzutragen. Im Gegensatz dazu bleibt Ihre Steuer-ID ein Leben lang gleich und ändert sich nicht. Sie wurde explizit eingeführt, um das Einkommensteuerwesen zu vereinfachen. Aber in welchen Fällen ändert sich Ihre Steuernummer? Zum Beispiel, wenn Sie den Wohnsitz wechseln und dadurch in die Zuständigkeit eines anderen Finanzamtes fallen als bisher. Auch wenn Sie heiraten und Sie und Ihr Partner die Zusammenveranlagung wählen, bekommen Sie eine neue Steuernummer. Gleiches gilt, wenn Sie sich trennen. Nach der Scheidung erhalten in der Regel beide Partner eine neue Nummer. In Zweifelsfällen sollten Sie daher beim zuständigen Finanzamt nach Ihrer aktuellen Steuernummer fragen oder sich steuerliche Hilfe von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein holen. Übrigens: Sollten Sie noch keine Steuernummer haben, dann tragen Sie auf Ihrer Steuererklärung auf jeden Fall Ihre Steuer-ID ein. Das vereinfacht die Zuordnung Ihrer Erklärung und verringert die Zeit bis zum Ergehen Ihres Bescheides.

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Dann machen Sie hier Ihre Steuererklärung in unter 5 Minuten.


Woher bekomme ich meine Identifikationsnummer?

Woher bekomme ich meine Identifikationsnummer?

Beim Ausfüllen der Steuererklärung stellt sich jedes Jahr vielen Steuerpflichtigen die Frage: Woher bekomme ich meine Steuernummer und meine Identifikationsnummer, die auf dem Mantelbogen der Steuererklärung einzutragen sind. Diese Nummer finden Sie in der Regel auf Ihrem letzten Einkommensteuerbescheid, dort sind sie beide links rechts angegeben. Haben Sie noch nie eine Steuererklärung gemacht, dann könnte die Suche nach der Steuernummer und der Identifikationsnummer (auch Steuer-ID) genannt etwas länger dauern, ist aber dennoch nicht schwer.

Was ist der Unterschied zwischen Steuernummer und Identifikationsnummer?

Die „alte“ Steuernummer kann sich im Laufe Ihres Lebens durchaus mehrfach ändern, zum Beispiel, wenn Sie umziehen und dadurch ein neues Finanzamt für Sie zuständig wird. Zusammenveranlagte Ehepaare haben immer eine gemeinsame Steuernummer, nach einer Scheidung jedoch bekommt jeder Ehegatte wieder eine eigene. Im Gegensatz dazu bleibt Ihnen die Steuer-Identifikationsnummer ein Leben lang erhalten und ändert sich nie. Sie existiert seit 2008. In diesem Jahr hat das Bundeszentralamt für Steuern damit begonnen, entsprechende Mitteilungen an alle Steuerpflichtigen zu verschicken. Auf diesen ist oben rechts die Identifikationsmummer fett aufgedruckt, also nicht zu übersehen. Haben Sie das Schreiben verlegt oder verloren und keinen Steuerbescheid zur Hand, auf dem Sie die Identifikationsnummer für Ihre Steuererklärung ablesen können, dann müssen Sie diese Mitteilung beim Bundeszentralamt für Steuern nochmals schriftlich anfordern. Dafür müssen Sie Ihren Vor- und Nachnamen, Ihre aktuelle Adresse sowie Ihr Geburtsdatum und den Geburtsort angeben. Ihre alte Steuernummer erhalten Sie auf Nachfrage vom zuständigen Finanzamt.

Was soll ich in der Steuererklärung angeben, wenn ich noch keine „alte“ Steuernummer habe?

In diesem Fall tragen Sie einfach nur Ihre Identifikationsnummer ein und machen einen Haken in dem Kästchen „keine aktuelle Steuernummer vorhanden“. Bei der Prüfung Ihrer Steuererklärung teilt Ihnen Ihr Finanzamt dann automatisch eine Steuernummer zu, welche Sie dem daraufhin ergehenden Steuerbescheid entnommen werden kann. Über kurz oder lang wird die alte Steuernummer wohl vollständig von der Einkommensteuererklärung verschwinden, da die Identifikation zur Modernisierung des Einkommensteuerwesens eingeführt wurde. Momentan verwenden die Finanzämter noch beide Nummern parallel, weshalb Sie auch beide in Ihre Steuererklärung eintragen sollten, um den Beamten die Arbeit zu erleichtern und die Erstellung Ihres Bescheides zu beschleunigen. Es ist davon auszugehen, dass die Felder für die „alte“ Steuernummer irgendwann einfach von den offiziellen Steuerformularen verschwinden werden, sobald diese nicht mehr verwendet werden. Dann müssen Sie sie natürlich auch nicht mehr eintragen.

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Die wichtigsten Änderungen 2016

Die zwei wichtigsten Änderungen 2016

Der Mai ist zwar noch weit weg aber der Jahreswechsel naht und damit gibt es neue Gesetze und Vorschriften.

Kindergeld

Scheinbar haben beim Kindergeld Leistungsempfänger geschummelt. Denn ab 2016 will der Staat die Empfänger eindeutig identifizieren. Dazu müssen nun die Eltern bzw. die Kindergeldempfänger die Identifikationsnummern der kindergeldberechtigten Kinder sowie die eigene Identifikationsnummer der Familienkasse schriftlich mitteilen. Eine Übersicht welche Familienkasse für Sie zuständig ist finden sie hier.

Kapitalerträge

Auch beim Freistellungsauftrag wird auf die Identifikationsnummer gesetzt. Ab dem 1. Januar 2016 werden die Freistellungsaufträge ungültig, wenn dem Finanzinstitut die Identifikationsnummer nicht vorliegt. In der Regel trifft dies aber nur auf Freistellungsaufträge zu die vor 2011 erteilt wurden. Also prüfen Sie wo Sie Freistellungsaufträge erteilt haben und ob dort Ihre Identifikationsnummer vorliegt. Liegt keiner vor reicht es aus, wenn Sie dem Finanzinstitut Ihr Identifikationsnummer schriftlich mitteilen. Einen neuen Freistellungsauftrag müssen Sie nicht erteilen.

Bei ungültigen Freistellungsaufträgen muss die Bank die Steuern abführen. Im Rahmen einer Steuererklärung erhalte Sie die zuviel bezahlten Steuern wieder zurück.

Die Nummer kann Ihnen das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mitteilen.

 

Die Steueridentifikationsnummer in der Steuererklärung

Die Steueridentifikationsnummer in der Steuererklärung – wofür und woher bekommt man die denn?

Seit einigen Jahren gibt es auf dem Mantelbogen der Einkommensteuererklärung ein neues Feld zu bestaunen – das für die Steueridentifikationsnummer.

 

Was soll das denn sein?

Reicht die eTin denn noch nicht aus und woher soll man diese ominöse Nummer den überhaupt bekommen, um Sie auf der Steuererklärung einzutragen? Was das Finanzamt aber auch immer alles wissen möchte… . Doch so kompliziert wie es sich anhört, ist der Sachverhalt eigentlich gar nicht. Diese Nummer wird seit einigen Jahren direkt nach der Geburt an jede Person vergeben. Sie soll in den nächsten Jahren dazu beitragen, das Steuersystem in Deutschland wesentlich zu vereinfachen. Bis dahin wird sie aber wohl noch so einiges an Verwirrung stiften.

 

 

Wofür ist nun diese Steueridentifikation auf der Einkommensteuererklärung wirklich gut?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass einem diese Nummer ein Leben lang erhalten bleibt, egal ob man nun heiratet, sich wieder scheiden lässt oder irgendwo anders in Deutschland hinzieht. Damit unterscheidet Sie sich deutlich von der Steuernummer, die sich bei solchen Ereignissen regelmäßig verändert. Und genau darin liegt der Vorteil der Steueridentifikationsnummer – zumindest vorerst einmal für die Finanzbehörden. Denn durch Sie können Sie einen Steuerpflichten völlig unabhängig von seinem Wohnsitz und seinem Familienstand immer eindeutig identifizieren – wer weiß, wofür das gut ist.

 

Und woher soll man nun beim Ausfüllen der Steuererklärung diese Nummer nehmen, wenn nicht stehlen?

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, auf dem Bescheid zur letzten Einkommensteuererklärung nachzusehen, denn da steht sie immer drauf. Hat man noch nie eine Steuererklärung gemacht oder hat den Bescheid verloren, verbrannt oder sonst wie entsorgt, dann wird es etwas komplizierter. Dann nämlich müssen Sie eine Anfrage zur Mitteilung Ihrer Steueridentifikationsnummer an das Bundeszentralamt für Steuern schicken. Das geht entweder per Brief, per E-Mail oder durch das Ausfüllen des entsprechenden Formulars auf der Internetseite der Behörde. In jedem Fall wird die Nummer anschließend ausschließlich schriftlich per Brief mitgeteilt – den man diesmal aufheben sollte, denn da war sicher schon mal einer… . Und mit der Steueridentifikationsnummer klappt es dann auch endlich mit dem kompletten Ausfüllen der Einkommensteuererklärung. Obwohl das Finanzamt eigentlich auch mit der Steuernummer zufrieden ist – wer weiß jedoch wie lange?

Woher bekomme ich meine Steuernummer?

Woher bekomme ich meine Steuernummer?

Bei vielen Steuerpflichtigen beginnen die Fragen zur Steuererklärung schon in den ersten Zeilen auf dem Mantelbogen. Hier wird nach der Steuernummer und auch nach der Identifikationsnummer (auch Steuer-ID) gefragt. Diese müssen Sie eintragen, damit das Finanzamt Ihre Steuererklärung zweifelsfrei und schnell der richtigen Person zuordnen kann. Doch woher bekommen Sie Ihre Steuernummer? Wo steht Sie und wie lange ist sie gültig? Hat sie sich vielleicht seit der letzten Steuererklärung geändert? Nachfolgend werden diese Fragen ausführlich beantwortet.

Hier finden Sie Ihre Steuernummer

Ihre Steuernummer entnehmen Sie am besten Ihrer letzten Steuererklärung. Diese ist dort oben links zusammen mit Ihrer Identifikationsnummer angegeben. Wenn Sie allerdings noch nie eine Einkommensteuererklärung abgegeben haben, können Sie dort natürlich nicht nachsehen. Dann haben Sie in der Regel auch noch keine Steuernummer und geben das auf der Erklärung auch in dem dafür vorgesehenen Kästchen an. Bei der Prüfung Ihrer Steuererklärung teilt Ihnen das Finanzamt dann eine Steuernummer zu, welche anschließend auf dem Bescheid steht. Haben Sie zwar eine Nummer, aber keinen Bescheid zur Hand, können Sie auch bei Ihrem Finanzamt nachfragen. Dieses teilt Ihnen dann Ihre Steuernummer mit.

In welchen Fällen ändert sich die Steuernummer?

Im Normalfall bleibt Ihre Steuernummer gleich, kann sich jedoch durch besondere Umstände auch ändern, weshalb Sie darauf achten müssen, immer die aktuelle Nummer in Ihrer Steuererklärung einzutragen. Im Gegensatz dazu bleibt Ihre Steuer-ID ein Leben lang gleich und ändert sich nicht. Sie wurde explizit eingeführt, um das Einkommensteuerwesen zu vereinfachen. Aber in welchen Fällen ändert sich Ihre Steuernummer? Zum Beispiel, wenn Sie den Wohnsitz wechseln und dadurch in die Zuständigkeit eines anderen Finanzamtes fallen als bisher. Auch wenn Sie heiraten und Sie und Ihr Partner die Zusammenveranlagung wählen, bekommen Sie eine neue Steuernummer. Gleiches gilt, wenn Sie sich trennen. Nach der Scheidung erhalten in der Regel beide Partner eine neue Nummer. In Zweifelsfällen sollten Sie daher beim zuständigen Finanzamt nach Ihrer aktuellen Steuernummer fragen oder sich steuerliche Hilfe von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein holen. Übrigens: Sollten Sie noch keine Steuernummer haben, dann tragen Sie auf Ihrer Steuererklärung auf jeden Fall Ihre Steuer-ID ein. Das vereinfacht die Zuordnung Ihrer Erklärung und verringert die Zeit bis zum Ergehen Ihres Bescheides.

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Woher bekomme ich meine Identifikationsnummer?

Woher bekomme ich meine Identifikationsnummer?

Beim Ausfüllen der Steuererklärung stellt sich jedes Jahr vielen Steuerpflichtigen die Frage: Woher bekomme ich meine Steuernummer und meine Identifikationsnummer, die auf dem Mantelbogen der Steuererklärung einzutragen sind. Diese Nummer finden Sie in der Regel auf Ihrem letzten Einkommensteuerbescheid, dort sind sie beide links rechts angegeben. Haben Sie noch nie eine Steuererklärung gemacht, dann könnte die Suche nach der Steuernummer und der Identifikationsnummer (auch Steuer-ID) genannt etwas länger dauern, ist aber dennoch nicht schwer.

Was ist der Unterschied zwischen Steuernummer und Identifikationsnummer?

Die „alte“ Steuernummer kann sich im Laufe Ihres Lebens durchaus mehrfach ändern, zum Beispiel, wenn Sie umziehen und dadurch ein neues Finanzamt für Sie zuständig wird. Zusammenveranlagte Ehepaare haben immer eine gemeinsame Steuernummer, nach einer Scheidung jedoch bekommt jeder Ehegatte wieder eine eigene. Im Gegensatz dazu bleibt Ihnen die Steuer-Identifikationsnummer ein Leben lang erhalten und ändert sich nie. Sie existiert seit 2008. In diesem Jahr hat das Bundeszentralamt für Steuern damit begonnen, entsprechende Mitteilungen an alle Steuerpflichtigen zu verschicken. Auf diesen ist oben rechts die Identifikationsmummer fett aufgedruckt, also nicht zu übersehen. Haben Sie das Schreiben verlegt oder verloren und keinen Steuerbescheid zur Hand, auf dem Sie die Identifikationsnummer für Ihre Steuererklärung ablesen können, dann müssen Sie diese Mitteilung beim Bundeszentralamt für Steuern nochmals schriftlich anfordern. Dafür müssen Sie Ihren Vor- und Nachnamen, Ihre aktuelle Adresse sowie Ihr Geburtsdatum und den Geburtsort angeben. Ihre alte Steuernummer erhalten Sie auf Nachfrage vom zuständigen Finanzamt.

Was soll ich in der Steuererklärung angeben, wenn ich noch keine „alte“ Steuernummer habe?

In diesem Fall tragen Sie einfach nur Ihre Identifikationsnummer ein und machen einen Haken in dem Kästchen „keine aktuelle Steuernummer vorhanden“. Bei der Prüfung Ihrer Steuererklärung teilt Ihnen Ihr Finanzamt dann automatisch eine Steuernummer zu, welche Sie dem daraufhin ergehenden Steuerbescheid entnommen werden kann. Über kurz oder lang wird die alte Steuernummer wohl vollständig von der Einkommensteuererklärung verschwinden, da die Identifikation zur Modernisierung des Einkommensteuerwesens eingeführt wurde. Momentan verwenden die Finanzämter noch beide Nummern parallel, weshalb Sie auch beide in Ihre Steuererklärung eintragen sollten, um den Beamten die Arbeit zu erleichtern und die Erstellung Ihres Bescheides zu beschleunigen. Es ist davon auszugehen, dass die Felder für die „alte“ Steuernummer irgendwann einfach von den offiziellen Steuerformularen verschwinden werden, sobald diese nicht mehr verwendet werden. Dann müssen Sie sie natürlich auch nicht mehr eintragen.

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