Im Fokus: Müssen Lottogewinne versteuert werden?

Im Fokus: Müssen Lottogewinne versteuert werden?

Der Traum von den Millionen – auch wenn die Gewinnchancen nicht sonderlich hoch sind, spielen die Menschen nicht nur in Deutschland jede Woche Lotto. Dank der Mittwochsziehung ist dies sogar zweimal wöchentlich möglich. Doch was ist, wenn man einen Lottogewinn einfährt? Selbst wenn der Gewinn nicht der Jackpot sein sollte, fragen sich viele, ob das Finanzamt einen Teil des Gewinns abbekommt.

Lotteriemaschine mit farbigen Lotteriebällen

Lotterien gibt es auf der ganzen Welt. Der große Gewinn lockt jedes Mal wieder zahlreiche Menschen in die Annahmestellen. Quelle: Belish – 524709979 / Shutterstock.com

Die Anzahl der Lottospieler ist hierzulande in den letzten Jahren rückläufig, doch immer noch spielen in Deutschland etwa acht Millionen Menschen regelmäßig Lotto oder Toto. Sogar mehr als 20 Millionen versuchen sich hin und wieder an dieser Form des Glücksspiels. Kein Wunder, locken doch für einige Euro Einsatz Millionengewinne. Und selbst wenn es nicht mit den sechs Richtigen plus Superzahl klappt, ärgert sich wohl kaum einer über Gewinne von mehreren tausend Euro.

Statistik zur Anzahl der Lotto- und Totospieler in Deutschland

Auch wenn die Anzahl der Lottospieler langsam zurückgeht, haben die Annahmestellen weiterhin viel zu tun. Quelle: IfD Allensbach, Statista

Realisierte Glücksspielgewinne müssen in Deutschland nicht versteuert werden. Trifft das also auch auf Lottogewinne zu? Um es kurz zu machen: Ja, Lottogewinne müssen nicht versteuert werden. Erzielt man aus diesen Glücksspielgewinnen jedoch weitere Einnahmen, muss man das Finanzamt beteiligen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was man bei Gewinnen aus Lotterien beachten muss. Für diesen Zweck hat praxistipp.com den Test gemacht und sich hinreichend informiert. Wir fassen die Ergebnisse für Sie zusammen:

  • Der Lottogewinn fällt nicht unter das Einkommenssteuergesetz.
  • Die Sozialleistungen werden gekürzt.
  • Die Gewinne sind steuerfrei.
  • Die Erträge aus den Gewinnen müssen versteuert werden.

Aus §2 Abs. 1 Einkommenssteuergesetz (EStG) geht hervor, welche Einkünfte besteuert werden. Dazu zählen:

  1. Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft
  2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  3. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
  4. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
  5. Einkünfte aus Kapitalvermögen
  6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  7. Sonstige Einkünfte im Sinne des 22

Einnahmen aus Glücksspielen sind keiner Einkunftsart nach dem EStG zuzuordnen. Sie fallen ebenfalls nicht unter Einkünfte im Sinne des §22 EStG und sind deshalb steuerfrei. Einnahmen, die auf Glück und Zufall basieren, wie es bei Lotteriegewinnen der Fall ist, müssen nicht versteuert werden. Zwischen dem teilnehmenden Spieler und demjenigen, der das Geld auszahlt (hier: die Lotteriegesellschaft), darf jedoch kein Leistungs- und Gegenleistungsverhältnis bestehen. Dies ist beim Lotto aber auch nicht der Fall.

Für Lottogewinner dürften aber die Punkte fünf und sechs von entscheidender Bedeutung sein. Außer natürlich, man verprasst das gesamte Geld für Partys, Luxusgüter und schnelle Autos. In der Regel ist es aber sinnvoll, nicht seinen kompletten Gewinn zu verschleudern, sondern auch nachhaltig anzulegen. Dies können zum Beispiel Investitionen in Aktien sowie andere Kapitalanlagen, beispielsweise Immobilien, sein.

Nun entstehen aber hieraus womöglich Einkünfte aus Kapitalvermögen oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Hier steht dann das Finanzamt wieder auf dem Plan und man muss Abgaben leisten. Dazu ein einfaches Beispiel:

  • Ein glücklicher Lottogewinner legt 1 Million Euro von seinem Gewinn an.
  • Er erzielt eine Rendite von 2 % pro Jahr, generiert also 20.000 Euro an Zinsgewinnen.
  • Auf diese 20.000 Euro muss Abgeltungssteuer gezahlt werden.
  • Diese Steuer beläuft sich auf 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.
  • Der Sparerfreibetrag von 801 Euro (1.602 Euro für Verheiratete) kann hier genutzt werden.

Sozialleistungen werden gekürzt

Wer hingegen Sozialleistungen bezieht und durch eine Lotterie einen unerwarteten Geldsegen erhält, muss damit rechnen, dass sich das auf seine Bezüge auswirkt. Besteht der Lottogewinn, bevor man Hartz IV oder andere Sozialleistungen beantragt, zählt die Gewinnsumme natürlich als Vermögen. Gewinnt man während des Bezugszeitraums von Sozialleistungen bei einer Lotterie, werden die Gewinne angerechnet. Je nachdem, wie hoch die Summe ist, werden die Leistungen vom Staat gekürzt oder komplett gestrichen. Das sollte bei einem großen Lottogewinn aber ohnehin keine Rolle mehr spielen.

Tippgemeinschaft: Schenkungssteuer vermeiden

Besonderheiten muss man in Sonderfällen beachten, zum Beispiel bei Tippgemeinschaften oder bei der Teilnahme an ausländischen Lotterien. Nimmt man an einer Tippgemeinschaft teil und darf man sich in der Gruppe über einen Gewinn freuen, müssen die Mitglieder auch in diesem Fall keine Steuern zahlen.

Auch wenn auf dem Lottoschein nur ein Spieler der Tippgemeinschaft aufgeführt wird, können die Gewinne gerecht untereinander aufgeteilt werden, ohne dass das Finanzamt Ansprüche stellen kann. Damit jedoch keine Schenkungssteuer fällig wird, müssen die Teilnehmer nachweisen, dass sie eine Tippgemeinschaft bilden.


Schenkungssteuer:

Die Schenkungssteuer ist der Erbschaftssteuer sehr ähnlich. Sie wird auf größere Schenkungen zu Lebzeiten erhoben. Für kleinere Summen wird keine Schenkungssteuer fällig, da auch hier Steuerfreibeträge vorliegen. Im Gegensatz zum Freibetrag bei der Erbschaftssteuer kann dieser Freibetrag alle zehn Jahre erneut in Anspruch genommen werden.


Steuerpflicht bei weiteren Lotto-Formen

Wer an ausländischen Lotterien teilnimmt, sollte im Vorfeld abklären, ob eine Steuerpflicht besteht. Das ist je nach dem ausführenden Land und der dortigen Steuergesetze unterschiedlich, denn hier entscheidet der jeweilige Staat über die Steuern auf Lotterie- bzw. Glücksspielgewinne. Auf Gewinne beim Eurojackpot, der gemeinsamen Zahlenlotterie von 17 europäischen Staaten, müssen in Deutschland indes keine Steuern gezahlt werden.

Bei Online-Lotterien verhält es sich ähnlich. Auch hier muss man bei ausländischen Anbietern beachten, dass eventuell Steuern fällig werden. Bei Anbietern, die in Deutschland lizenziert sind, gelten nach dem Glücksspielstaatsvertrag die gleichen Regeln wie für die Teilnahme an einer stationären Lottoannahmestelle.

Glücksspielgewinne sind also in der Regel steuerfrei. Dabei spielt es keine Rolle, ob man bei den bekannten Lotto-Toto-Ziehungen beim Kiosk um die Ecke teilnimmt, bei Online-Lotterien sein Glück sucht oder im Eurojackpot das ganz große Los ziehen will.

Übrigens: Auch bei Sportwetten müssen die Gewinne nicht versteuert werden. Wer in Zukunft aus den Gewinnen zusätzliche Erträge erzielt, darf aber verständlicherweise nicht vergessen, diese zu versteuern. In diesem Sinne, viel Glück bei der nächsten Ziehung!

Quelle: Belish – 524709979 / Shutterstock.com

Finanzgeschäfte

Wo müssen Aktien in der Steuererklärung eingetragen werden?

Dividenden und Zinsen in der Steuererklärung

Sollte Zinsen oder Dividenden innerhalb von Deutschland generiert werden, so ist dies in der Angabe in der jährlichen Steuererklärung unkritisch. Es ist vollkommen ausreichend, den entsprechenden Freistellungsauftrag gegenüber der Bank geltend zu machen. Dieser Freistellungsauftrag hat bei Alleinstehenden eine Höhe von 801,00 EUR im Jahr. Bei Verheirateten beträgt er sogar 1.602 EUR jährlich. Sollten hierbei unterschiedliche Bank- oder Finanzinstitute betroffen sein, so ist der Freibetrag entsprechend aufzuteilen. Für Beträge, die über dieser Grenze liegen, wird eine automatisierte Abgeltungssteuer i. H. v. 25,00% wirksam zzgl. dem anfallenden Solidaritätszuschlag. Es existieren hierbei recht enge Kooperationen zwischen den Banken und den Finanzämtern. Das ermöglicht dem Anleger einen recht hohen Komfort und vor allem eine recht hohe Einfachheit des Besteuerungsprozesses.

Was ist bei einem ausländischen Broker zu beachten?

Komplizierter ist die Besteuerung, sollten ausländische Fonds tangiert wird oder die Verwaltung der Aktien bzw. Fonds o ä. durch einen ausländischen Broker koordiniert wird. Es gibt zahlreiche Doppelbesteuerungsabkommen, jedoch existiert keine so nahe Zusammenarbeit, wie in Deutschland zwischen den Banken und den Finanzämtern. Aufgrund dessen sind die Anleger hier wesentlich mehr in der Pflicht korrekte, vollständige und rechtsverbindliche Auskünfte über Zins und Dividendenangaben im Rahmen der jährlichen Steuererklärung vorzunehmen. Die Besteuerung der Zinsen, der Kapitalerträge, der Dividenden und auch der Kursgewinne wird in der Einkommenssteuererklärung einheitlich angeben in den Anlagen KAP, AUS sowie SO.
In der Anlage KAP werden alle steuerpflichtigen Kapitalerträge, die im Ausland nicht versteuert wurden, jedoch aus dem Ausland kamen, angegeben. Hier erfolgt auch ggf. eine Verrechnung ausländischer Quellensteuern. In der Anlage AUS werden die Kapitalerträge angegeben, die im Ausland bereits geltend gemacht wurden. In der Anlage SO erfolgt die Angabe der sonstigen Erträge.

Sonderfall: Ausländische Investmentfonds

Regelungen, die die Quellensteuer betreffen, in den unterschiedlichen Staaten in denen Dividenden, Zinsen oder auch Kursgewinne generiert wurden, sind meist i. R. d. Doppelbesteuerungsabkommens geregelt, leider aber dennoch aufwendig in der Handhabung. In Summe sind aber auch diese Regelungen nicht so kompliziert, dass die Angaben nicht von Seiten des Anlegers gemacht werden können.

Etwas komplizierter wird das Vorgehen, sollten Anleger in ausländische Investmentfonds investieren. Die hiervon tangierten Fonds müssen vom Anleger klar in ausländische Fonds oder deutsche Fonds untergliedert werden, denn anhand dessen richtet sich die Besteuerung. Anleger können dieses in der Art der Codierung des Fonds unterscheiden. Ist die Wertpapierkennnummer nicht mit dem Kürzel DE deklariert, so handelt es sich um einen ausländische Fond. Ist die Wertpapierkennung mit einem DE deklariert, so handelt es sich um einen deutschen Fonds. Wenn es sich, um einen deutschen Fonds handelt, sind keine weiteren Besteuerungsaktionen zu beachten. Sollte der Anleger jedoch in einen thesaurierten ausländischen Fonds investieren, so liegt ein Sonderfall vor. Ein thesaurierter Fonds schüttet die Dividenden nicht aus, er reinvestiert die Gewinne. Auf diese Gewinne werden von Seiten der Fondsgesellschaften keine Gewinnsteuern abgeführt. Aufgrund dessen müssen die deutschen Anleger hier vorsichtig sein und beachten, dass diese Gewinne in der Steuererklärung geltend gemacht werden müssen.

Daten in der Steuererklärung selbst angeben

Die Problematik der thesaurierten Anteile, befindet sich in der späteren Veräußerung der Anteile. Denn der deutsche Fiskus geht davon aus, dass die gesamten thesaurierten Gewinne, bis dato noch nicht versteuert wurden. Dem entsprechend geschieht folgendes. Die Bank wird auf den Differenzbetrag zwischen dem An- und Abkaufwert die Abgeltungssteuer erheben. Die deutschen Anleger, die jedoch jährlich gewissenhaft die entsprechenden Angaben der Anlage KAP gemacht haben, wurden bereits entsprechend versteuert. Der Anleger muss also die notwendigen Steuerbescheide aufbewahren, um sich die nun erhobene Abgeltungssteuer wieder einzufordern. Hier besteht eine Absurdität im Besteuerungsprozess, denn der Fiskus geht auch, wenn alle Angaben gewissenhaft gemacht wurden, grundsätzlich davon aus, dass das nicht geschehen ist und unterstellt dem Anleger eine Steuerschuld.

Wie gestaltet sich die Besteuerung im europäischen Ausland?

Wie verhält sich nun die Besteuerung im europäischen Ausland für deutsche Anleger? Deutsche Anleger können in der Schweiz mit der höchsten Steuerrückerstattung auf anfallende Dividenden rechnen. Die durchschnittliche Quellensteuer beträgt in der Schweiz rund 35,00%. Deutsche Anleger, die auf Malta Depots als Anleger führen, müssen jedoch mit einer stattlichen Nachzahlung rechnen, denn Malta hat keinerlei Quellensteuer.

Das bedeutet, dass deutsche Anleger hier die kompletten 25,00% Abgeltungssteuer zzgl. des Solidaritätszuschlags zahlen müssen.

Sollten deutsche Anleger in belgische oder österreichische Fonds investieren, so handelt es sich hierbei, um ein Nullspiel, denn auch dort wird eine Abgeltungssteuer in Höhe von 25,00 % erhoben.

Wann muss der Devisengewinn versteuert werden?

Hier liegt eine Reihe von Besonderheiten vor, denn wenn ein Fremdwährungskonto im Ausland geführt wird oder auch in Deutschland gehalten wird, so muss zu einem Zeitpunkt der Euro in eine Fremdwährung getauscht worden sein.
Sollte sich der Eurowert hier positiv entwickelt haben, so muss bei einem Devisenverkauf unter der Maßgabe von 2 Optionen keine Steuer abgeführt werden. Zum einen muss die Fremddevise nicht verzinst sein und zum anderen müssen mind. 12 Monate zwischen dem An- und dem Abkauf liegen.

Sollte eine der beiden Kriterien nicht erfüllt sein, so muss der ggf. entstandene Gewinn versteuert werden. Die Banken nehmen hier keine automatische Erhebung der Abgeltungssteuer vor. Der Kunde muss diesbezüglich rechtsverbindliche Auskünfte in der Anlage SO machen. Anhand dieser Angaben werden die Gewinne dann versteuert.

Gemeinschaftskonto – gemeinsame Kasse mit Köpfchen

Obwohl die Deutschen mit wachsender Mehrheit die Ehe für überholt halten, geht die Anzahl der Eheschließungen nicht zurück. Rund 380.000 Paare sagen jedes Jahr JA zueinander. Insgesamt 59 % aller Deutschen leben in einer ehelichen oder unehelichen Gemeinschaft. Das bedeutet, dass es einen gemeinsamen Haushalt gibt und damit gemeinsame Ausgaben. Welche Rolle das Gemeinschaftskonto dabei spielt, ist Thema dieses Beitrags.

Wer gemeinsame Sache macht, hat oft gemeinsame Ausgaben.

Das Gemeinschaftskonto – die Merkmale

Ein Gemeinschaftskonto ist schnell erklärt. Es handelt sich um ein Konto

  • dass zwei oder mehr Inhaber hat und
  • bei dem jeder Inhaber Gläubiger und Schuldner der Bank ist.

Die Konsequenz aus diesen beiden Merkmalen ist, dass jeder Kontoinhaber für die Überziehung eines Kontos haftet. Und zwar auch dann, wenn ein anderer Kontoinhaber die Überziehung verursacht hat. Umgekehrt gilt, das Guthaben des Kontos gehört jedem Inhaber anteilig. Nutzt also ein Paar ein Gemeinschaftskonto, gehört jedem die Hälfte des Guthabens, das auf dem Konto ist. Nutzen drei Personen ein Gemeinschaftskonto, gehört das Guthaben jedem zu jeweils einem Drittel. Genauso verhält es sich mit den Schulden.

Gemeinschaftskonto für Vereine und Unternehmen

Ein Gemeinschaftskonto ist nicht nur etwas für Paare, die in ehelicher oder in unehelicher Gemeinschaft leben, sondern auch beispielsweise für Vereine, GbRs oder Wohngemeinschaften – um eine kleine Auswahl zu nennen. Vereine und Unternehmen können das Konto als Geschäftskonto nutzen und ihre Geschäfte darüber abwickeln. Sämtliche Gutschriften und Zahlungen können über das Gemeinschaftskonto laufen, wobei zum Beispiel auch die Kontoführungsgebühren zu den abzugsfähigen Ausgaben gehören und den Gewinn mindern. Auch Privatpersonen können sie übrigens in ihrer Steuererklärung ansetzen, allerdings nur mit einem Betrag von 16 € pro Jahr.

 

Welche Gemeinschaftskonto-Variante passt am besten?

Ein Gemeinschaftskonto kann in zwei verschiedenen Varianten genutzt werden. Es gibt das Und-Konto und es gibt das Oder-Konto.

Gemeinsam durchs Leben gehen heißt für viele Paare auch gemeinsame Kasse.

Variante Und-Konto

Das Und-Konto setzt voraus, dass alle Inhaber gemeinsam eine Transaktion beschließen. Muss also zum Beispiel ein Betrag überwiesen werden, müssen alle Inhaber unterschreiben. In der Folge gibt es logischerweise auch keine Girokarte, mit der sich Geld am Automaten ziehen lässt. Denn diese würde ausschließen, dass alle Personen anwesend sind, um die Verfügung so tätigen, denn: mit einer Girokarte kann eine Einzelperson an Bargeld kommen, aber die Einzelverfügung ist ja ausgeschlossen.

Probleme gibt es auch im Todesfall eines Kontoinhabers. Die verbleibenden Inhaber des Kontos können nur in Absprache mit den Erben über das Geld auf dem Konto verfügen. Um zu prüfen, wer zu den Erben gehört und an die Stelle des Verstorbenen tritt, lassen sich die verbleibenden Kontoinhaber den Erbschein zeigen. Was hinter dem Begriff Erbschein steckt und welche rechtliche Wirkung er entfaltet, ist auf juraforum.de zu lesen.

Ein Und-Konto hat aber auch Vorteile, denn es sorgt für einen gewissen Schutz. Wenn nämlich einer der Kontoinhaber Schulden gemacht hat, die per Pfändung von ihm eingefordert werden, dann müssten die Geldeintreiber gegen alle Inhaber des Kontos einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss in Händen halten. Sind aber die anderen Kontoinhaber nicht in die Verschuldung verwickelt, können die Geldeintreiber nicht auf das Guthaben zugreifen.

Im Alltag eignet sich das Und-Konto nicht für Paare oder Lebensgemeinschaften. Doch das Und-Konto ist zum Beispiel dann eine gute Lösung, wenn es um einen Vereine, eine Stiftung oder eine Erbengemeinschaft geht, bei der das Geld mit besonderer Sensibilität zu verwalten ist.

Beispiel: In einem Verein werden der Geschäftsführer und der Kassenwart als Inhaber des Und-Kontos eingetragen. Eine Verfügung über das Geld per Überweisung kann nur erfolgen, wenn Kassenwart und Geschäftsführer auf dem Überweisungsträger unterschreiben. Online Banking ist mit dieser Variante ausgeschlossen, der Überweisungsträger muss im Original bei der Bank eingereicht werden. Auch zum Geldabheben muss das Auszahlungs-Formular von beiden unterschrieben eingereicht werden, um über das Geld zu verfügen.

Variante Oder-Konto

Um der umständlichen Handhabung eines Und-Kontos zu entgehen, entscheiden sich Paare und Lebensgemeinschaften meistens für das Oder-Konto. Jeder einzelne verfügt über das Geld unabhängig vom anderen. Die Gefahr besteht natürlich auch, dass einer der Kontoinhaber das Konto bis zur Dispokreditlinie ausreizt. Das geschieht manchmal im Zuge einer Trennung und genau hier liegt die Problematik des Oder-Kontos. Solange die Partnerschaft oder (Lebens-) Gemeinschaft gut funktioniert, ist das kein Problem.

Vorsicht: Bei einer Trennung ist es nicht bei allen Banken möglich, ein Konto einseitig zu kündigen. Deshalb empfiehlt es sich, die Geschäftsbedingungen der Bank aufmerksam zu lesen. Hier sollte vermerkt sein, dass die Bank eine einseitige Kündigung akzeptiert. Ist dieser Passus nicht in den Vertrag aufgenommen, müssen beide Partner bzw. alle Kontoinhaber der Auflösung des Kontos zustimmen. Das kann unter Umständen eine langwierige, belastende und mühselige Angelegenheit werden.

Thema Schulden: Macht ein Kontoinhaber Schulden, dürfen die Gläubiger das Oder-Konto pfänden. Hier gibt es nicht den oben beschriebenen Schutz des Guthabens wie beim Und-Konto. Die Verbraucherzentrale rät unter verbraucherzentrale.de sogar zu folgendem:

„Verschuldete Eheleute sollten sich besser für zwei Einzelkonten mit gegenseitiger Kontobevollmächtigung oder für ein Und-Konto entscheiden.“

Gemeinschaftskonto eröffnen

Gemeinschaftskonten werden von vielen Banken angeboten. Die Konditionen sind allerdings unterschiedlich. Ein Vergleich der aktuellen Angebote lohnt sich immer, denn es gibt Banken, die weder Kontogebühren erheben noch Gebühren für die EC-Karte oder Kreditkarte fordern. Unter gemeinsameskonto.net finden Interessierte eine übersichtliche Aufstellung der Anbieter und erkennen auf einen Blick, welche Gebühren anfallen und wie hoch die Dispozinsen sind. Egal, welche Anbieter in Betracht kommt: Es ist immer ratsam, sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken sorgfältig durchzulesen und das Kleingedruckte zu prüfen.

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taxbutler und bigFM

Ab heute wird bigFM gehört!

taxbutler feiert für ein Startup eine kleine Premiere. Ab dem 2. Mai könnt Ihr bei bigFM Saarland den ersten Werbespot der für taxbutler ausgestrahlt wird, hören. Ein herzliches Dankeschön geht von uns an die Agentur Skyline Medien Saarland die für ein sprödes Thema einen erstklassigen Werbespot kreiert hat!

Hört selbst rein und nutzt die Chance eine Steuererklärung zu gewinnen. Unser Spot läuft vom 2. bis 8. Mai immer um die 43. Minute herum ;-). Das hier ist nur der Appetizer, aber nur wer den vollständigen Spot auf bigFM Saarland hört kann eine Steuererklärung gewinnen.

Die Frequenzen findet Ihr hier: Frequenzen bigFM oder ihr hört über das Webradio rein! Also viel Spaß mit bigFM und unserem Spot natürlich!

beide

Top Empfehlung Top Dienstleister

Auszeichnung für taxbutler

taxbutler wurde aufgrund der überzeigenden Kundenzufriedenheit von ProvenExpert.de die Titel

TOP-DIENSTLEISTER 2016

 

TOP-EMPFEHLUNG 2016

verliehen.

Wir danken unseren Kunden, für die tollen Bewertungen und für die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung unserer Arbeit.

Wir werden alles daransetzen uns noch zu verbessern und freuen uns auf weitere treue Kunden.

Mit herzlichen Grüße

Matthias Raisch
Gründer

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taxbutler ist Tagessieger auf der Cebit

Schlagabtausch auf der Cebit 2016

Auf der Cebit 2016 bzw. der Scale11 wurde im Format Founders Fight.Club im Boxring verbal gegeneinander angetreten. Auf der Kickoffveranstaltung konnte sich taxbutler gegen parkpoket.de für das Finale am Abend durchsetzen. Um 18.00 ging es dann nochmals in den Ring, diesmal gegen das Schwergewicht sinnpower.de.

Wie das Wortgefecht ausging und die Jury entschieden hat finden Sie in der Wirtschaftswoche.

 

Siegerbild_1

taxbutler belegt den 2. Platz auf dem 2. Südwest-Pitch in Saarbrücken!

Das war der zweite Südwest-Pitch im Saarbrücker Schloss
Mit einer ausgebuchten Veranstaltung startete der Südwest-Pitch mit vielen
Interessierten aus der südwestdeutschen Gründer- und Startup-Szene in die zweite
Runde.
Mit Talentcube, lituro, curassist und taxbutler pitchten vier talentierte Startups vor
Investoren aus Hessen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland um den Sieg.
Südwest-Pitch Gründer Thorsten Niedner führte durch die Veranstaltung, die mit einer
prominenten Jury besetzt war.

Die Jury

  • Dirk Lichtenhagen (Geschäftsführer der SARAG GmbH, Verlag für Gelbe Seiten &
    Das Örtliche)
  • Michael Meckel (Geschäftsführer der Trifels-Unternehmensgruppe in Frankfurt)
  • Christin Friedrich (Geschäftsführerin der Innovestment GmbH in Berlin)
  • Diego De Biasio (Geschäftsführer von TECHNOPORT LUXEMBURG)
  • Denis Reinhardt (Saarländischer Unternehmer und Geschäftsführer der WineFactory
    und Capulet&Montague LTD., Dryberg)
  • Assen Saraiwanow (Vermarktungsexperte, u.a. Axel Springer, Omnicom und GroupM)

Die Teams präsentierten ihre innovativen Geschäftsmodelle innerhalb von 7 Minuten und
mussten sich anschließend in 7 weiteren Minuten den knallharten Fragen von Jury und
Zuschauern stellen, die anschließend auch den Sieger ermittelten.
Platz 1 ging an curassist, einem Startup aus dem Bereich der Pflege. Gründer Thomas
Müller wurde mit einem attraktiven Startup Starter-Kit prämiert:

  1. Investitionsprüfung von Seiten der Trifels / SARAG Gruppe (Verlage für Gelbe
    Seiten & Das Örtliche im Südwesten)
  2. 6-monatige Werbegestaltung (kreativ) inkl. Beratung, bereitgestellt von der
    Kreativagentur 7°OST aus Saarbrücken
  3. Kostenloser Webauftritt bzw. SEO-Paket inkl. 6-monatiger Beratung, bereitgestellt
    von der Internet Marketing Agentur aus Saarbrücken.
    Raphael Maus von der Sparkasse Saarbrücken überreichte dem Sieger zudem ein
    Preisgeld in Höhe von 300€.

Letztendlich waren alle Startups Gewinner, denn sie hatten sich bereits in einer
Vorauswahl gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durchgesetzt und die
Herausforderung vor einem hochkarätigen Publikum zu pitchen, erfolgreich gemeistert.
Nach der Siegerehrung hatten Zuschauer, Investoren und die Jungunternehmer noch viel
Zeit, um Networking zu betreiben und sich mit Experten der südwestdeutschen Gründerund
Startup-Szene auszutauschen.

Der nächste SÜDWEST-PITCH findet am 28.4.2016 in Frankfurt statt. Danach folgen
weitere Termine in Kaiserslautern (Juni 2016), in Luxemburg (September 2016) sowie
das große Jahresfinale in Saarbrücken (November 2016).

Das sind die Gewinner des 2. SÜDWEST-PITCH:

  1. Platz: curassist – www.curassist.de
    curassist ist das Kompetenzzentrum für selbstbestimmte und selbstorganisierte Pflege,
    das durch direkte Vernetzung von Pflegekräften und Patienten die Zufriedenheit beider
    Seiten steigert.
  2. Platz: taxbutler – www.taxbutler.de
    Die Steuererklärung per App!
    Sie wollen Ihre Steuererklärung mit möglichst wenig Aufwand abgeben? Dann sind Sie
    bei taxbutler genau richtig. Taxbutler ermöglicht die faire Steuererklärung für alle!
  3. Platz: Talentcube – http://www.talentcube.de/
    Die Bewerbung der nächsten Generation.
    Talentcube bietet einen individuellen, transparenten Bewerbungsprozess, wie er sein
    soll. Im Handumdrehen hat man sein Profil erstellt und kann sofort mit der Bewerbung
    per Video durchstarten.
  4. Platz: lituro – http://www.lituro.de/
    Lituro bietet Autoren mit nur wenigen Klicks die Möglichkeit, ihre eigene hochwertige
    Autorenseite zu erstellen. Autoren stellen Ihre Bücher vor und lassen Sie sich sofort von
    Ihrer Leserschaft finden – schnell, einfach, ohne Vorkenntnisse und vor allem kostenlos!

Der SÜDWEST-PITCH ist ein Format, das Startups aller Gründungsphasen die Möglichkeit bietet, ihre
Geschäftsideen/Geschäftsmodelle vor Investoren, Business Angels, Experten und Gleichgesinnten zu
präsentieren und Kontakt zu diesen aufzunehmen. Der Wettbewerb ist kostenlos und findet alle 8 Wochen
statt. Das Ziel ist die Pitch-Kultur im südwestdeutschen Raum zu fördern und Brancheninteressierte zum
Networking einzuladen. Weitere Informationen unter: www.SÜDWEST-PITCH.de und www.sar-factory.de.

KOsten Fonds

Kosten und Steuern bei Fonds planen und regulieren

Alle finanziellen Einnahmen, die in unserem schönen Land erzielt werden, müssen in irgend einer Art und Weise versteuert werden. Während sich beim Einkommen der Arbeitgeber um die korrekte Versteuerung kümmert, ist man bei privaten Kapitaleinnahmen wie beispielsweise aus Fondsgeschäften selbst für die Versteuerung und die Abführung der Steuern zuständig.

In der Regel funktioniert dies über die Steuererklärung, die einmal pro Jahr beim Finanzamt einzureichen ist. Doch viele Anleger haben beim Ankauf von einem Fonds die Kosten, die damit anfallen können sowie die Gebühren überhaupt nicht auf dem Zettel. Sie denken lediglich an die Rendite, die möglicherweise erzielt werden kann und im besten Fall recht stattlich ausfällt. Kommt dann das Finanzamt und bittet um seinen Teil, hält sich die Freude in Grenzen und das Erstaunen ist nicht selten groß, wie viel von der eigentlichen Rendite am Ende übrig bleibt. Wohl dem, der im Vorfeld gut geplant hat und seine Überlegungen vor dem Kauf von Fonds auch Richtung Steuern und Kosten gelenkt hatte.

 

Eine gute Planung zahlt sich aus

Wer sich also im Vorfeld genau informiert und alles gut plant, kann am Ende nicht nur auf negative Überraschungen verzichten, sondern sich auch über ein gutes Endresultat freuen. Unter etfs.de ist eine hervorragende Auflistung zu finden, die nicht nur die Steuern in Abhängigkeit zu ihrer Art auflistet, sondern auch genau erläutert, welche verschiedenen Besteuerungsarten es gibt und wie daraus am Ende sogar ein Gewinn gezogen werden kann. Außerdem erfährt man dort, welche Steuern und Kosten im Allgemeinen anfallen und wie sich diese zusammensetzen.

Sehr lesenswert ist zudem der Absatz, der sich mit der Berechnung der Steuern beschäftigt. Außerdem wird eine Auflistung der Pro und Contras bezüglich der Steuern angeboten, die alle Vor- und Nachteile in einer zusammenfassenden Übersicht aufzeigt. Zu guter Letzt gibt es viele Tipps, wie eine Doppelbesteuerung vermieden werden kann und wie diese, falls bereits erfolgt, wieder rückgängig gemacht werden kann. Wer sich mit diesen wenigen Dingen ein wenig auseinandersetzt, kann am Ende des Tages die erzielten gewinne aus Fondsgeschäften auch wirklich genießen und diese so umfangreich gestalten, wie es das Finanzamt und der Fond am Ende im besten Falle zulässt.

haftpflicht

Tarifvarianten der Haftpflicht

Wer ein Fahrzeug hat, ist dafür verantwortlich, dies ordnungsgemäß zu versichern. Ansonsten wird es nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Doch besonders im Bereich der KFZ-Haftpflichtversicherung ist dies nicht immer leicht. Nicht etwa, weil sich kaum Angebote finden lassen. Das Problem liegt eher in der Vielzahl der Angebote, die dafür sorgen, dass der Überblick verloren geht und die Auswahl sich schwierig gestaltet. Wohl dem, der in der Findungsphase nicht alleine vor sich sucht, sondern einen professionellen Vergleichsrechner nutzt.

 

Das bietet ein Vergleichsrechner

Wenn Sie einen Vergleichsrechner nutzen möchten, dann geht dies selbstverständlich nur über das Internet. Alle Tabellen, Listen oder andere Aufreihungen von KFZ-Haftpflichtversicherungen, die Sie in Papierform irgendwo in Anspruch nehmen können, werden niemals so aktuell sein, wie ein Vergleichsrechner, den Sie im Internet finden können.

In diesem KFZ Haftpflichtversicherung Vergleich werden Ihnen beispielsweise nicht nur die beliebtesten und lohnenswertesten KFZ-Haftpflichtversicherungen aufgezählt. Sie erhalten zudem die die Möglichkeit, die Versicherung direkt für Ihr Fahrzeug zu berechnen und können sogar die Versicherungsunterlagen direkt bestellen. Zudem sehen Sie auf den ersten Blick alle Vorteile der einzelnen Versicherungsangebote und können so schon im Vorfeld sondieren und Entscheidungen treffen.

Denn Fakt ist, dass es kein Versicherungsunternehmen geben wird, welches Ihren Ansprüchen zu 100 Prozent gerecht werden kann. Durch den Vergleichsrechner haben Sie jedoch die Möglichkeit, genau das Versicherungsangebot herauszusuchen, dass Ihren Vorstellungen am ehesten entspricht. Und zwar ohne großen Aufwand und bequem vom heimischen Sofa aus.

 

Hierauf sollten Sie achten

Schauen Sie bei Ihrer Auswahl der passenden KFZ-Haftpflichtversicherung nicht nur auf die Beiträge, die Sie für den Versicherungsschutz entrichten müssen. Achten Sie auch immer auf die Leistungen, die Ihnen das Versicherungsunternehmen im Gegenzug gewährt. Nicht immer ist die preiswerteste Versicherung auch die Beste. Das Gesamtpaket muss stimmen, um einen optimalen Versicherungsschutz zu erhalten.

In der Regel sind es die Online KFZ-Haftpflichtversicherungen, die preiswerter sind als die Versicherungen, die Ihnen der Vertreter vor Ort anbietet. Dafür müssen Sie jedoch in Kauf nehmen, dass Sie sich bei Fragen oder Problemen per E-Mail, Telefon oder auf dem postalischen Weg an die Versicherung wenden. Ein Hausbesuch ist nicht möglich. Für viele Versicherte ist dies jedoch auch nicht relevant, da meist nur wenige Fragen rund um die Versicherung entstehen und ein Schadensfall eh schnell und unbürokratisch abgewickelt wird.

Schauen Sie daher in Ruhe durch die Angebote, die Ihnen der Vergleichsrechner aufzeigt und überlegen Sie, was Sie von ihrer KFZ-Haftpflichtversicherung erwarten. Wenn Sie ein passendes Angebot gefunden haben, wird es Ihnen nicht schwerfallen, dies über den Vergleichsrechner zu ordern.

Versicherungsrechner

Mit dem Versicherungsrechner die passende KFZ-Versicherung finden

KFZ-Versicherungen gibt es in Hülle und Fülle. Egal ob für Fahranfänger, Garagenwagen, Firmenwagen, Zweitwagen, Vielfahrer oder für ganz normale Autofahrer, die einfach nur einen passenden Versicherungsschutz suchen – wer eine KFZ-Versicherung sucht, steht vor einem Meer an Angeboten.

Wohl dem, der nicht sofort verzweifelt und das Angebot erst einmal in Ruhe sondiert, bevor er ein Versicherungsangebot in Anspruch nimmt. Diese Sondierung funktioniert immer dann am Besten, wenn ein Versicherungsrechner wie beispielsweise auf kfzversicherungsrechner.com genutzt wird, der neben der Möglichkeit des Vergleiches auch immer die Möglichkeit zur Information bietet. Denn der beste Vergleich ist nichts wert, wenn man nicht weiß, worauf es bei der Versicherung eigentlich ankommt und welche Eckdaten zwingend beachtet werden müssen.

 

Darauf kommt es wirklich an

Wer sich auf die Suche nach der passenden Versicherung begibt, sollte für sich ganz privat im Vorfeld klären, welche Eckdaten besonders wichtig sind. Dabei handelt es sich nicht unbedingt immer um Dinge, die die Versicherungen als wichtig einstufen. Vielmehr hat jeder Versicherungsnehmer eigene Kriterien und Vorstellungen, die es zumindest teilweise umzusetzen gilt.

Fünf Kriterien sind dabei besonders wichtig und sollten bei der Auswahl der passenden Versicherung mit Hilfe eines Versicherungsrechners niemals aus den Augen verloren werden. Dazu gehört zuerst immer einmal die Deckungssumme, die im Falle eines Schadens hoch genug sein muss, um den kompletten Schaden zu decken und dafür zu sorgen, dass sich der Versicherungsnehmer um den finanziellen Aspekt keine Gedanken machen muss. Denn ein Schaden kann nicht nur am Fahrzeug, sondern auch an Menschen entstehen. Und da können die geforderten Schadenssummen schnell im Millionenbereich liegen.

Weiterhin muss bereits im Vorfeld entschieden werden, ob eine Teilkasko als ausreichend eingestuft wird oder ob lieber eine Vollkasko abgeschlossen werden soll. In der Regel wird sich für die Vollkasko immer dann entschieden, wenn das Fahrzeug neu oder neuwertig ist. Ältere Modelle werden eher mit einer Teilkasko ausgestattet, die den Unfallgegner, jedoch nicht das eigene Fahrzeug absichert.

Zudem bieten viele Versicherungen besondere Tarife an, wenn man sich für eine Werkstattbindung entscheidet. Das bedeutet, das das versicherte Fahrzeug nur in vorher festgelegten Werkstätten repariert und gewartet werden darf. Im Gegenzug fällt der Beitrag zur Versicherung günstiger aus.

Auch die Höhe der Selbstbeteiligung kann die Beiträge zur gewünschten Versicherung maßgeblich beeinflussen und sollte daher im Vorfeld sorgfältig überdacht werden. Ebenso die Wünsche bezüglich eines zusätzlichen Versicherungsschutzes, der mit Hilfe von Bausteinen individuell zur Versicherung hinzugefügt werden kann.

Nur wenn all dies geklärt ist, kann eine Auswahl stattfinden, die dem Versicherungsnehmer gerecht wird und dafür sorgt, dass die KFZ-Versicherung im Schadensfall gute Dienste leisten kann.