Steuertipps

Hier finden Sie alles Wissenswerte für Ihre Steuererklärung, welche Pauschalbeträge Sie wo, wann und wie einsetzen können und wann Sie die Ausgaben mit Rechnungen belegen müssen. Genau genommen ist die Steuererklärung kein Hexenwerk und mit ein wenig Geduld schnell gemacht. Und wenn es gut läuft, noch mit einer Steuererstattung verbunden. Laut destatis liegt die durchschnittliche Steuererstattung bei 800 Euro. Dennoch ist es so, dass ca. ein Drittel der steuerpflichtigen Haushalte in Deutschland keine Steuererklärung abgeben.

Immer mehr Verbraucher aus der Mittelschicht haben Schulden

Wenn es um Schulden geht, dann sieht man diese in der Regel immer erst einmal bei den Geringverdienern und den Empfängern von staatlichen Leistungen. Immerhin haben diese nur einen kleinen finanziellen Spielraum und leben daher öfter über ihren finanziellen Möglichkeiten. Doch diese Einstellung beziehungsweise Vermutung ist längst überholt.

Der Mittelstand verschuldet sich

Experten stellen in den letzten Jahren verstärkt fest, dass sich vor allen Dingen die Mittelschicht immer mehr mit Schulden eindeckt. Bei den Privatinsolvenzen, die pro Jahr angemeldet werden, sind Verbraucher aus „der Mitte“ der Gesellschaft immer stärker vertreten. Und dies nicht ohne Grund. Denn die Mittelschicht will mit den Oberen mithalten können und ist daher sehr empfänglich für Kredite und Ratenzahlungsvereinbarungen. Man will sich nicht nur finanziell, sondern auch rein optisch von den finanziell Schwachen unterscheiden und investiert daher in Gebrauchsgegenstände und Statussymbole. Und das mit fatalen Fehlern.

Die Angst, ebenfalls zur Unterschicht gezählt zu werden, ist in der Mittelschicht besonders groß. Der Abstieg ist schnell vollzogen, wenn man bedenkt, dass schon alleine eine Arbeitslosigkeit von einem halben Jahr ein finanzielles Desaster mit sich bringt. Ersparnisse sind schon lange nicht mehr in dem Umfang vorhanden, wie dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Daher können finanzielle Engpässe nicht mehr einfach ausgeglichen werden. Kommt dann noch hinzu, dass durch die sichtbare Abgrenzung zur Unterschicht diverse Kredite und Abos bedient werden müssen, sind schnell Schulden entstanden, die nicht mehr einfach getilgt werden können. Der so gefürchtete soziale Abstieg droht und endet nicht selten in einer Privatinsolvenz.

Finanzen geschickt verwalten

Egal ob 1.000 Euro Einkommen oder 10.000 Euro Einkommen – wichtig ist, dass die Finanzen nicht nur permanent unter Kontrolle sind, sondern auch ordentlich verwaltet werden. Wie beispielsweise auf deinefinanzen.de recht gut zu sehen ist, muss das Einkommen nicht nur für die alltäglichen Ausgaben genutzt werden. Es kann auch angelegt und somit angespart werden.

Selbst wenn es nur kleine Summen sind, die jeden Monat zur Seite gelegt werden, so helfen diese doch, ein kleines finanzielles Polster zu schaffen, welches im Falle eines Falles dafür sorgt, dass nicht gleich Schulden aufgebaut werden. Zudem sollte niemand über seine Verhältnisse leben. Unsere Konsumgesellschaft suggeriert uns, dass es sich lohnt, jedem Trend zu folgen. Doch dem ist nicht so.

Jeder sollte seinen eigenen Weg finden, sich nicht von Werbung blenden lassen und vor jedem Kauf überlegen, ob dieser wirklich nötig ist. Je größer der Besitz, umso mehr Verantwortung geht damit einher und umso mehr Geld verschlingt dieser. Und ein neuer großer Fernseher hat noch niemanden zu einem besseren Menschen gemacht.

Übrigens: Reich ist nicht der, der das dickste Auto vor der Tür und die tollsten Klamotten am Leib trägt. Reich sind vielmehr all jene, die ihr Geld geschickt verwalten und nicht nur an Heute, sondern auch an die Zukunft denken.

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