Fünf Tipps zur Wahl eines guten Geschäftskontos für Gründer

Wer ein eigenes Unternehmen gründet bzw. als Selbstständiger oder Freiberufler tätig werden möchte, der hat insbesondere in der Anfangszeit sehr viele bürokratische Hürden und Aufgaben zu bewältigen. Eine dieser Aufgaben ist die Eröffnung eines Geschäftskontos.

Doch warum überhaupt ein Geschäftskonto eröffnen?

Wer sich selbstständig macht, der sollte die geschäftlichen und die privaten Ausgaben strikt voneinander trennen. Es ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, die geschäftlichen Ausgaben über ein eigenes Konto laufen zu lassen, wer jedoch für die erste Steuererklärung einmal sämtliche Kontopositionen nach beruflich und privat trennen musste, der wird in Zukunft freiwillig auf ein Geschäftskonto setzen!

Grundsätzlich kann als Geschäftskonto jedes herkömmliche Girokonto infrage kommen. Viele Banken bieten jedoch spezielle Kontomodelle für Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige an, die gegenüber einem herkömmlichen Girokonto teilweise wichtige Vorteile bieten. Hierbei ist das Internet hilfreich für den Vergleich von Angeboten, z.B. die Geschäftskonten-Übersicht auf Girokontovergleich.eu. Damit Sie diese Vorteile für sich in Anspruch nehmen können und auch sonst das beste Geschäftskonto für Ihre persönlichen Voraussetzungen und Anforderungen finden, haben wir im Folgenden die fünf wichtigsten Tipps zur Wahl eines guten Geschäftskontos zusammengestellt:

1. Für welche Art von Geschäft soll das Konto genutzt werden?

Bei der Wahl des passenden Geschäftskontos spielt die Art Ihres Gewerbes eine wichtige Rolle. So eignen sich zum Beispiel Konten von reinen Direkt- bzw. Onlinebanken für Bargeldtransaktionen, wie sie im Einzelhandel oder auch im Gastronomiebereich üblich sind, nur sehr schlecht. Wer seine Ware oder Dienstleistung dagegen ausschließlich im Internet verkauft, ist mit einem günstigen Direktbank-Geschäftskonto gut beraten.

2. Sind die Transaktionskosten in den monatlichen Gebühren enthalten?

Gerade Geschäftsleute haben oftmals viele Transaktionen pro Monat auf ihrem Konto zu verzeichnen. Berechnet die Bank in diesem Fall für jede einzelne Transaktion eine Gebühr, können daraus hohe Kosten erwachsen. Besser sind also Pauschalangebote, bei denen sämtliche Geldein- und ausgänge im Monatspreis enthalten sind.

3. Achten Sie auf die Kosten für Extras, z. B. für den Kontokorrentkredit oder eine Kreditkarte

Oftmals werden Konten auf den ersten Blick als sehr günstig angeboten, die Bank versucht jedoch bei den damit verbundenen Extras entgangene Gewinne wieder hereinzuholen. Achten Sie also darauf, wie hoch beispielsweise die Zinsen für einen Kontokorrentkredit, erklärt von wirtschaftslexikon24.com, ausfallen (vergleichbar mit dem Dispokredit bei einem privaten Girokonto) und wie viel eine Kreditkarte pro Jahr kostet.

4. Möglichkeiten zum Bezug von Bargeld

Nicht immer können sich Selbstständige den nötigen Kapitalbetrag zunächst auf ihr privates Girokonto überweisen. Falls es einmal schneller gehen muss, sollte eine ausreichende Anzahl an Geldautomaten in Ihrer Wohnortnähe zur Verfügung stehen, zu finden z.B. auf dasoertliche.de. Wichtig ist, in Erfahrung zu bringen, ob das Abheben von Bargeld an diesen Automaten eine Gebühr kostet. Manche Kreditinstitute berechnen dafür bis zu fünf Euro pro Vorgang.

5. Setzen Sie auf gute Beratung!

Gerade Existenzgründer haben oftmals viele Fragen, die nur unzureichend beantwortet werden. Wäre es da nicht schön, einen zuverlässigen Partner bei der Geschäftsbank zur Verfügung zu haben, der einem bei Fragen und Problemen unter die Arme greift? Wenn Sie dies möchten, achten Sie darauf, möglichst eine Filialbank zu wählen, die über einen geschulten und spezialisierten Fachmann für Existenzgründungsberatung verfügt. Auch in anderen Bereichen, z.B. Hilfe bei der Steuererklärung durch professionelle Steuerberater, sollten Sie auf gute Beratung setzen.