Durchschnittssteuersatz

Welcher Steuerpflichtige möchte nicht gerne wissen, wie viel Steuern er denn nun tatsächlich zahlen muss und ob ihn nach der nächsten Steuererklärung eine positive oder negative Überraschung erwartet. Die Berechnung Ihrer individuellen Steuerbelastung ist aber gar nicht so schwer, denn mit Hilfe des Durchschnittssteuersatzes und des Grenzsteuersatzes, die umgangssprachlich oft miteinander gleichgesetzt werden, lassen sich diese Werte recht genau ermitteln. Je höher das Einkommen allerdings ist, desto ungenauer werden die erzielten Werte und es sollte daher lieber eine genaue Vergleichsberechnung angestellt werden, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten.

Mit Hilfe des Durchschnittssteuersatzes können Sie ermitteln, wie hoch der prozentuale Anteil der Einkommensteuer an Ihrem zu versteuernden Einkommen ist. Kurz gesagt können Sie mit dem Durchschnittssteuersatz also berechnen, wie viel von jedem verdienten Euro Sie an das Finanzamt zahlen müssen.

Mit dem Grenzsteuersatz hingegen können Sie ermitteln, wie zusätzliche Einkommen besteuert werden, das heißt, wie hoch die Abgaben auf diese sind. Außerdem können Sie mit Hilfe des Grenzsteuersatzes auch herausfinden, inwiefern sich Ihre Steuerlast verringert, wenn Sie in Ihrer Steuererklärung weitere Abzüge angeben können oder Ihnen zum Beispiel Ausgaben durch Werbungskosten entstehen, welche ja das zu versteuernde Einkommen mindern.

Nutzen Sie den Durchschnittssteuersatz und den Grenzsteuersatz nur für grobe Berechnungen. Wenn Sie eine wirklich aussagekräftige Berechnung brauchen, können Sie diese zwar ebenfalls selbst anstellen, oder diese von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein durchführen lassen. So erhalten Sie exakte Ergebnisse, die Ihnen schon vorher das exakte Ergebnis Ihrer nächsten Steuererklärung mitteilen.